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Die Ausbildung bei OctoGate: Jannicks zweiter Monat im Unternehmen

[07.10.2020 16:52 Uhr von Patrick Tegethoff]

Es ist wieder soweit. Letzten Monat haben wir euch bereits unser neues Teammitglied Jannick vorgestellt und euch von seinem ersten Monat in unserem Unternehmen, seinen Sorgen und seinen Erfahrungen berichtet. Die Zeit vergeht wie im Flug. Die ersten Blätter beginnen bereits in den buntesten Farben von den Bäumen zu fallen, die Nächte werden kälter und die Tage kürzer. So wie das Spiel der Jahreszeiten, schreitet auch Jannicks Zeit bei OctoGate mit großen Schritten voran. Es sind nun bereits mehr als zwei Monate vergangen, seitdem er zum ersten Mal einen Fuß in unsere Räumlichkeiten gesetzt hat. Aus diesem Grund haben wir uns wieder einmal etwas Zeit genommen, um mit ihm über seine Erfahrungen, Fortschritte, Rückschritte und Ansichten zu sprechen. Diese möchten wir euch, wie bereits gewohnt, in Form eines Interviews, präsentieren.

Unter dem Brennglas – der zweite Monat bei OctoGate

Der September begann mit einem ausgiebigen Frühstück mit der gesamten Belegschaft. Aufgrund der aktuellen Coronaproblematik war es unseren Mitarbeitern bisher freigestellt, ob sie von Zuhause aus dem HomeOffice arbeiten oder vor Ort im Unternehmen. Da die Haupturlaubszeit nun vorbei ist und viele Mitarbeiter zurück im Büro sind, wurde den Mitarbeitern ein an die Umstände angepasstes Frühstück ermöglicht, das auch Jannick sehr genossen hat. Abgesehen von diesem speziellen Event hat sich unser neuer Auszubildender mittlerweile auch insgesamt gut eingelebt und die erste Scheu abgelegt. Nicht zuletzt dank einer fachmännischen Schulung durch einen Kollegen aus der Supportabteilung erscheinen auch die Programme und Arbeitsabläufe nicht mehr so fremd wie zu Beginn. Jeden Tag aufs Neue wächst man ein Stück mehr mit seinen Aufgaben, so auch Jannick. Auch wenn es noch viel zu entdecken, zu lernen und zu verinnerlichen gibt, spielen sich hier und da kleine Routinen ein. Darüber ist nicht nur er selbst sondern das ganze Unternehmen glücklich, da dies die Grundlage für weitere positive Erfahrungen und Fortschritte in dem neuen Arbeitsumfeld ist.

Zum Einstieg haben wir Jannick gefragt, was er überhaupt von diesem Interview hält und ob er dieses als störend oder lästig empfindet. Er antwortete jedoch, dass es ihn überhaupt nicht störe. Er empfinde die Tatsache, dass überhaupt darauf eingegangen wird und dass seine Erfahrungen nach außen getragen werden eher als interessant.  Doch nun lassen wir Jannick am besten selbst zu Wort kommen.

Das Interview

Hast du das Gefühl, das Unternehmen und die Mitarbeiter bereits besser kennengelernt zu haben? Wie fühlst du dich im Allgemeinen?

Ich fühle mich insgesamt ganz gut. Die Mitarbeiter sind nett und die Themen abwechslungsreich. Vor allem die eigene Abteilung und die Unternehmensstruktur konnte ich bereits etwas besser kennenlernen. Da hier alle im Moment ziemlich viel um die Ohren haben, hatte mein Abteilungsleiter letzten Monat nicht immer ganz so viel Zeit für mich. Durch die Hilfe meiner Kollegen, von denen mir immer jemand mit Rat und Tat zur Seite steht, konnte ich das aber ganz gut kompensieren. Was mir auch dabei hilft, eine Wissensgrundlage aufzubauen, ist, dass mir mein Abteilungsleiter immer wieder Aufgaben und Inhalte zuweist, die ich ihm am nächsten Tag in einer kurzen Präsentation erkläre. Das ist dann aber keine angespannte Prüfungssituation, sondern eher ein konstruktiver Austausch, bei dem mir das fehlende Wissen erklärt wird, wenn es noch irgendwo hakt.

Wie läuft so eine Präsentation in der Regel genau ab? Kannst du da näher drauf eingehen?

Naja, ich bekomme ein bestimmtes Thema, fange an zu recherchieren und schreibe mir die wichtigsten Informationen auf. Ich erkläre meinem Abteilungsleiter dann meistens am nächsten Morgen, was ich gelernt habe. Wenn ich etwas noch nicht genau verstanden habe, wird es mir ganz in Ruhe einfach nochmal erklärt.

Hast du denn das Gefühl, schon Fortschritte gemacht zu haben? Falls ja, in welchem Bereich siehst du bisher die größte Entwicklung?

Ja, definitiv. Ich habe bereits deutlich mehr Ahnung, was das Konfigurieren von PCs angeht. Einige Programme, die ich vor kurzem noch nicht kannte, sind auch schon zu Standardtools geworden, selbst zuhause. Mein allgemeines Wissen, zum Beispiel über Netzwerktechnik, ist auch schon besser geworden. Wie bestimmte Techniken funktionieren, lerne ich hier auch praktisch beim Umgang mit den Produkten selbst. Ansonsten habe ich meine größten Fortschritte im Umgang mit Kundentelefonaten gemacht. Zu Beginn war dies meine größte Angst, aber mittlerweile hat sich diese deutlich gelegt. Ab und zu gibt es dabei natürlich noch Schwierigkeiten, da mir noch Wissen fehlt, aber ansonsten geht es mittlerweile.

Überschneiden sich bereits Inhalte aus der Berufsschule mit Inhalten, denen du im Unternehmen begegnet bist?

Das wundert mich selbst, aber es gibt bereits Überschneidungen. Durch Zufall begegnen mir in der Berufsschule immer mehr Dinge und Themen, die ich aus meiner kurzen Zeit bei OctoGate schon kenne. Das ist ganz hilfreich, denn so kann ich notentechnisch etwas Punkten.

Welche neuen Themen kamen im zweiten Monat auf dich zu?

Ich bekomme nun Tickets zugewiesen und versuche diese eigenständig zu bearbeiten und das jeweilige Problem zu lösen. Auch das kundespezifische upgraden von Serverracks, beispielsweise durch Erweiterung des RAM, war diesen Monat Neuland für mich.

Wie empfindest du das Arbeitsklima und die dir zugeteilten Aufgaben?

Ich finde, trotz einiger schwieriger Herausforderungen herrscht hier eine kollegiale und entspannte Arbeitsatmosphäre. Hier gibt es zum Glück eine flache Hierarchie und neben den inhaltlich anspruchsvolleren Aufgaben soll ich ab und zu auch ‚Azubiaufgaben‘ bewältigen. Diese haben zwar nicht unbedingt was mit meiner Ausbildung zu tun, gefallen mir aber trotzdem, da sie etwas Abwechslung zur Schreibtischarbeit bieten. Was mir besonders gut gefällt, ist das Fahren mit dem Firmenwagen. Als dieser einmal belegt war, durfte ich sogar das Privatauto vom Chef persönlich benutzen…das war die Krönung. Ansonsten habe ich, wie alle anderen auch, ein bisschen Küchendienst geleistet und auch schon mal Frühstück für das gesamte Team organisiert.

Hast du das Gefühl, man vertraut dir und überträgt dir in gewissen Bereichen schon Verantwortung?

Ja schon, ich würde sagen in angemessenem Rahmen. Bei kleineren Aufgaben, wie die erwähnten Kundengespräche oder das Bearbeiten von Tickets, wird mir bereits Verantwortung übertragen. Ansonsten gab es auch schon die Situation, dass man mir ein Gerät auf den Tisch gelegt hat und gesagt hat…schau mal was du damit anfangen kannst, das schaffst du schon. Wenn ich doch nicht ganz zurechtkomme, gibt man mir aber auch immer hilfreiche Tipps.

Das war unser kurzes Interview mit Jannick zum zweiten Monat seiner Ausbildung zum Systemintegrator bei OctoGate. Sei auch nächstes Mal wieder dabei, wenn es heißt: Die Ausbildung bei OctoGate Teil drei…

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